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17.04.2018

Die BMX Deutschschweizermeisterschafts-Serie wird mit dem ersten Lauf in Goldach eröffnet. Samstag findet das freie Training sowie das Einschreiben statt...

Getränke- & Snackautomat im Clubhaus

02.04.2018

Durstig und hungrig? Ein kleiner Snack für Zwischendurch? Ab sofort jeden Tag in unserem Clubhaus möglich. Erfrischungen, Häppchen für den...

Offizielles Schweizer BMX Jersey erhältlich

02.04.2018

Seite Ende März 2018 ist nun das offizielle Schweizer BMX Jersey von Swiss Cycling erhältlich. Das Jersey kann über den...

Platz 2 für Nathaniel Köhler beim Coupe de PACA Lauf 2

02.04.2018

Im Süden Frankeichs, auf der Piste von Puget-Ville, lieferte sich am 18. Februar 2018, Nathaniel Köhler in der Kategorie «Poussin...

DSV-Trainingstag in Weinfelden

02.04.2018

Der DSV hat ein Trainingswochenende in Weinfelden organisiert. Ziel war es bis zu 50 Fahrerinnen und Fahrern die Möglichkeit zu...

BMX Swiss Cup in Winterthur

15.03.2018

Am Wochenende des 7. & 8. April 2018 findet auf der BMX Anlage von POWERBIKE Winterthur der 1. und 2...

Stimme online für Cédric Butti ab!

14.03.2018

Deine Stimme zählt!!! Unser POWERBIKE Winterthur Athlet Cédric Butti, ist nominiert von der Stiftung Schweizer Sporthilfe für deren Nachwuchspreis.

Swiss Cycling Trainingdays in Aigle

10.03.2018

Schnee und Sonne begleiteten unsere Athleten bei dem Trainingstag auf dem UCI BMX Track in Aigle. Trainer Hervé Krebs, Jo...

Cédric Butti erzielt Platz 3 bei der «Sportler des Jahres 20…

10.03.2018

Voller Euphorie und Begeisterung ging die kleine Delegation von BMX-Begeisterten und POWERBIKE Winterthur BMX/MTB Vertretern ins Casinotheater nach Winterthur um...

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BMX Weltmeisterschaft 2017, Rock Hill (USA), Challenge-Class

Nachtrag von Anett Köhler und Valentin Steiner

Die Challenge-Class sind alle BMX Fahrerinnen und Fahrer ab 5 Jahren gemeint, die keine Elite-Lizenz gelöst haben. Dabei gibt es nach oben keine Altersgrenze. Im Gegensatz dazu gibt es die Championship-Class der Athletinnen und Athleten ab 17 Jahren mit Elite-Lizenz in den vier Kategorien Women/Men Junior und Women/Men Elite.

Rock Hill, das BMX Mekka in South Carolina, USA, hat 3750 Athleten bei der diesjährigen BMX Weltmeisterschaft begrüsst. Aus allen Teilen der Welt reisten die besten Challenge-Fahrer an um ihr Können unter Beweis zu stellen und die begehrte Medaille entgegenzunehmen. Doch auf diesem Weg, mussten einige Hindernisse bewältigt werden: wer kommt mit den heissen und schwülen Temperaturen zurecht? Wer schafft die Zeitumstellung am besten? Wer kann diese «typisch amerikanische» Piste am besten bewältigen? 

Am Samstag, bei der Pistenbesichtigung haben die Fahrer die ersten Eindrücke sammeln können. Welch eine Bahn! Welch eine professionelle Organisation! Das Fahrerlager war, wie bei internationalen Rennen üblich, abgesperrt und die Athleten konnten nur mithilfe ihrer Badges und des passenden Codes auf ihrem BMX diesen betreten. Die Schweiz war mit einer relativ kleinen Delegation vertreten und noch weniger Powerbikern: darunter 8 Challenge-Fahrer (Nathaniel Köhler, Boys 5&6, Timon Köhler Boys 8, Shane Nünlist & Max Kullmann Boys 9 Jahre, Seal Nünlist Boys 12, Filib Steiner Boys 13, Tim Weiersmüller Boys 15 und Marco Muff in Men 17+ sowie Cruiser-Kategorie). Ausgewählte Helfer, meistens Eltern der Challenge Fahrer, haben die Jüngsten im Fahrerlager motiviert und unterstützt. Bereits beim ersten freien Training wurde den Athleten bewusst, was alle mit dem Begriff der «amerikanischen Piste» gemeint hatten: flache Hügel, technisch nicht so anspruchsvoll, wie in Europa üblich. Spasseshalber hörten wir den Satz oft: «Tour de France auf der BMX Bahn».

Die Dominanz der Amerikaner war gigantisch. Sie eröffneten unter tosendem Applaus, Standing Ovations das freie Training. Ganze 2 Slots haben die Amerikaner bekommen, dass all ihre Fahrer, gebührend auf der Piste trainieren konnten. USA-Jerseys soweit das Auge reicht: 1100 Fahrer hat die USA Delegation geschickt. Wahnsinn! Die Schweiz war mit vielen anderen kleineren Nationen im Training eingeteilt, u.a. Frankreich und Lettland. Wieso dies so wichtig ist, mit wem unsere Fahrer trainieren? Vorher genannte Nationen verstehen es besonders gut, zu drängeln, beim freien Training zu schubsen und so schnell wie möglich vorne zu stehen, um so viele Runden, wie nur möglich, machen zu können. Ca. 8 Runden haben unsere Jungs in beiden Trainings zusammen geschafft – das musste reichen um die Piste kennen zu lernen, zu wissen wie schnell das Gate herunter geht und welche Tücken die Bahn bereit hält.

5 Tage waren für die Weltmeisterschaft angesetzt. Begonnen haben die Wettkämpfe mit den Cruisern, danach folgten die Jüngsten, bis am Samstag der Höhepunkt mit den Elite-Fahrern zu sehen war. Doch in der Challenge-Kategorie sahen die Tage gleich aus:

Bei Dunkelheit, kurz vor 6 Uhr am Morgen, standen die ersten Fahrer bereits vor der Bahn. Der grosse Tag, auf welchen sie lange gewartet hatten, sie ein ganzes Jahr lang hintrainiert hatten, kam. Vorfreude, Stolz aber auch Nervosität lag in der Luft. Die Eltern und Zuschauer bildeten vor dem Eingang eine riesige Schlange. Bei Dunkelheit standen sie an um ihre Liebsten von den besten Tribünenplätzen aus anzufeuern. Super Stimmung war auf den Tribünen und wir, aus der Schweiz, verschwanden schier in dem Meer der Amerikanischen Fans. Doch unsere grossen Schweizer Fahnen haben wir prominent platziert. Wir auf der Tribüne, sind auch sehr stolz, dabei zu sein und all unseren Athleten die Daumen zu drücken, sie anzufeuern und mit zu zittern was das Zeug hält.

Punkt 8 Uhr fing der erste Lauf an. Zackig, wurde eine Serie nach der anderen gestartet, meistens waren zwei Serien auf der Bahn unterwegs. Wer bis dahin nicht wusste, wo er war, dem wurde schnell bewusst: an der BMX WELTMEISTERSCHAFT! Es gibt hier keine Schlechten mehr, alle sind top Fahrer und wollen das Eine: den Sieg! Daher wollte und hat auch keiner nachgeben – es passierten viele Stürze. Sehr viele Stürze. Nicht nur die klassischen Stürze am Gate, sondern auf allen vier Bahnen, bis sogar einen Meter vor der Ziellinie. Die Sanitäter hatten alle Hände voll zu tun. Manche dieser Stürze verliefen glimpflich, andere wurden ins Spital gebracht.

Ohne Pause wurde das ganze Rennen durchexekutiert – Vorläufe (an den meisten Tagen fanden nur 2 statt), Sechzehntel-, Achtel-, Viertel-, Halb- und Finale standen auf dem Programm. Bereits in den Vorläufen begann das «Favoritensterben». Bekannte Namen aus Europa oder auch «Welt-Nummern-Träger» hatten Mühe in den Vorläufen, oder überstanden diese auch nicht. Langsam wurde klar, was diese «amerikanische Piste» wirklich zu bedeuten hatte. Die Überlegenheit der Amerikaner wurde immer deutlicher. Timon Köhler stürzte im ersten Vorlauf, somit platzten seine Träume bereits zeitig. Max Kullmann und auch Seal Nünlist überstanden die Vorläufe nicht. Filib Steiner scheiterte im Sechzehntel-, Shane Nünlist im Achtel-, Nathaniel Köhler im Viertelfinale.

Marco Muff startete gleich in zwei Kategorien. Bei Cruiser Men 17-24 erreichte er das Viertelfinale und in der normalen Kategorie mit 20“ Rädern bei Men 17-24 verpasste er das Finale äusserst knapp mit dem 5. Platz im Halbfinale. Vom Startplatz 8 aus war er sehr gut weggekommen und erkämpfte sich bis Ende erster Kurve die vierte Position, welche für den Finaleizug nötig ist. Diese hielt er auch bis und mit zweiter Kurve. Auf der dritten gerade peilte er jedoch zu wenig konsequent die Innenseite der letzten Kurve an, wodurch er dem belgischen Konkurrenten die „Türe“ zu weit offen liess. Er wurde in der Kurve innen überholt, an den Rand gedrückt, verlor entscheidend Speed und konnte auf der Zielgeraden nicht mehr kontern. Die Enttäuschung war verständlicherweise riesig.

Unsere Challenge Fahrer sind mit Träumen und grossen Zielen an die BMX Weltmeisterschaft angereist. Zurückgekehrt sind sie mit vielen neuen internationalen Kollegen und sehr viel Erfahrung. Grosses Lob an sie, dass sie sich getrauen, bei so einem grossen Sportanlass, der Weltmeisterschaft, anzutreten.

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